Eingewöhnung:

 

Die Eingewöhnung bildet den ersten Schritt in die außerfamiliäre Betreuung. Dabei findet der Übergang vom Familienhaus in die Krippe, oder in den Kindergarten, sowie von Krippe in Kindergarten statt. Bei diesen Übergängen befindet sich das Kind in einer ungewohnten, fremden Situation wieder, welche Freude und Stress ausschüttet. Neben den Kindern ist auch für die Eltern und Familien dieser Übergang ein neuer Schritt, welcher vielleicht mit Ängsten und Sorgen, aber auch mit Freude verbunden ist. Um die Kinder, die Eltern und die Familien in ihrer Transition zu unterstützen, gehen wir individuell auf die Bedürfnisse jedes Kindes und jedes Elternteil ein.

 

Dabei ist unser Ziel, den Kindern und Familien

einen guten Start ins Kitaleben zu ermöglichen!

 

 

In der Eingewöhnung spielen nicht nur die Kinder, sondern ebenso die Eltern eine wichtige Rolle, um zu einer gelungenen Eingewöhnung zu kommen. Um das zu erreichen braucht es Zeit. Zeit, die wir uns gerne nehmen und Sie Ihrem Kind und sich selbst geben sollten! 

Eingewöhnung bei uns

 

Die Eingewöhnung bei uns beginnt vor dem ersten Kindergartentag. Hier findet ein „Schnuppertag“ statt, bei dem das Kind und die Eltern die neue Umgebung kennen nlernen, ein erstes Vertrauen fassen und erste Kontakte knüpfen können. Der Termin dafür wird mit jeder Familie im Vorfeld geklärt und findet ca. ein bis zwei Wochen vor Beginn statt.

Bei der Eingewöhnung geht es um das Kind und darum, dass es gut in der Kita ankommt. Dabei achten die pädagogischen Fachkräfte auf die Bedürfnisse des Kindes und richten die Dauer und den Umfang der Eingewöhnung individuell nach dem Kind. Für die Eingewöhnung arbeiten wir angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell, welches wir für uns angepasst haben.

In den ersten zwei, drei Tagen geht es vor allem darum, dass die Fachkräfte zu dem Kind eine Beziehung aufbauen. Dazu beginnt der Tag morgens um 9:00 Uhr und geht maximal zwei Stunden. Die Dauer wird immer in Absprache mit den Eltern und nach dem Bedürfnis des Kindes angepasst.

Im Anschluss an die ersten Tage knüpfte die Phase der ersten Trennung, dabei verlässt das Elternteil die Gruppe und hält sich im Gebäude weiter auf. Auch diese Phase wird weiter ausgeweitet, bis es zur dritten Phase kommt. In der das Kind die Zeit selbstständig verbringt, sich in Stresssituationen von der Fachkraft beruhigen lässt und die Lernangebote der neuen Umgebung für sich annimmt und nutzt.

Wie lang die Eingewöhnung dauert, richten wir nach jedem Kind individuell und berücksichtigen dabei den Entwicklungsstand, die Familienstruktur und die bisherigen Erfahrungen mit einer Fremdbetreuung. Dabei ist uns ein offener und intensiver Dialog mit den Eltern sehr wichtig!

Eine wichtige Rolle in der Eingewöhnung ist auch das Loslassen der Eltern. Ein gegenseitiger Vertrauensaufbau zwischen Eltern und dem Kita-Personal ist für den Erfolg der Phase sehr wichtig. Einigen Eltern fällt das Loslassen ihrer Kinder sehr schwer. Dies ist ein Zeichen starker Bindung zum Kind. Hier ist es wichtig, ein Gespräch mit den Fachkräften zu führen, wie man die Phase der Eingewöhnung einteilt, damit alle Beteiligten einen guten Start haben.

Für das Personal ist es wichtig, bisherige Interessen und Rhythmen des Kindes zu kennen. Dazu haben wir einen Kennenlernbogen, welcher für das Personal insofern wichtig ist, um zu erfahren, welche Vorlieben und Interessen das Kind hat, wie es sich beruhigen lässt und die bisherige häusliche oder anderweitige Betreuungssituation war. Dies dient dazu abschätzen zu können, wie die Eingewöhnungszeit am besten gestaltet werden kann