Unsere Pädagogik

Die Bereiche der Wahrnehmung

Wahrnehmung ist die Aufnahme der verschiedenen Reize durch die Sinnesorgane und die Weiterleitung dieser Reize zum Gehirn. Dort werden die wahrgenommenen Reize in den entsprechenden Zentren (z. B. Seh- und Hörzentrum) gespeichert. Dann werden die neu gewonnenen Reize mit dem bisherigen Wahrgenommenen verglichen. Jetzt findet die Koordination der Einzelreize mit den verschiedenen sensorischen Zentren statt.

Die Verarbeitung der Reize, das richtige Einordnen in die bisherigen Erfahrungen (bisher Gespeichertes) und Handlungen werden vorangetrieben. Die Reaktion auf den Reiz, die Reizbeantwortung oder auch die Wiedergabe eines Reizes findet nun statt. Zum Schluss erfolgt noch die Rückmeldung der eigenen Reaktion vom Gehirn.

Die Bereiche der Wahrnehmung:

  • Visuelle Wahrnehmung: Hier nimmt man alles Gesehene auf, also Bilder, aber auch Bewegungsabläufe (visomotorische Koordination)
  • Auditive Wahrnehmung: Das ist die Wahrnehmung durch Geräusche, also alles was man hört wird hier verarbeitet und gespeichert.
  • Taktile Wahrnehmung: Diese Wahrnehmung wird durch Berührungen erlernt.
  • Kinästhetische Wahrnehmung: Das ist die Lage- und Bewegungsempfindung, die nicht visuell vermittelt wird. D. h. Keine Reize aus der Umwelt, sondern nehmen Raum-, Zeit-, Kraft- und Spannungsverhältnisse der eigenen Bewegungen durch Reize wahr, die im eigenen Körper entstehen (wird auch als Tiefenwahrnehmung bezeichnet).
  • Vestibuläre Wahrnehmung: Sie dient der Gleichgewichtsregulation. Auch für die Orientierung in Raum zu halten, Balance zu halten wie oben, unten, rechts, links, vorne, hinten etc. Zudem ist die vestibuläre Wahrnehmung für die Aufrechterhaltung des Körpers und die Raumorientierung verantwortlich.
  • Olfaktorische Wahrnehmung: Diese Wahrnehmung bezieht sich auf das Riechen. Es werden alle Gerüche aufgenommen und gespeichert, unser Gehirn ordnet die Gerüche in angenehme und unangenehme Gerüche ein.
  • Gustatorische Wahrnehmung: Hier befinden wir uns in der Wahrnehmung des Schmeckens. Ähnlich wie bei der olfaktorischen Wahrnehmung ordnet unser Gehirn Geschmäcke nach süß, sauer, bitter, fruchtig, cremig etc. ein und gibt diese bei Bedarf wieder frei.
Ethische und religiöse Bildung und Erziehung

Grundsatz der ethischen und religiösen Bildung und Erziehung in Kindergarten ist die Offenheit der Kinder für die gesamte Wirklichkeit. Religiöse Erziehung sehen wir nicht als Einzelziel, sondern ethische und religiöse Werte kommen in der ganzen Elementarerziehung zum Tragen.

Viele Unterschiedlichkeiten der Wertevorstellungen und religiösen Traditionen treffen teilweise in einer Kindergartengruppe aufeinander. Vorranginge Aufgabe der religiösen Erziehung ist es, humanistische Werte zu vermitteln, ebenso sollen den Kindern Glaubensaussagen aus dem christlichen Kulturkreis nähergebracht werden.

Einige Beispiele, wie wir christliche Feste in unserem KiTa-Alltag umsetzen:

  • St. Martin: Hier geht es um Helfen und teilen…
  • Weihnachten: Frieden und Liebe beherrscht die se Zeit
  • Ostern: neues Leben, etwas Neues entsteht
  • Erntedank: dieses Fest steht unter der Prämisse des Dankens

Dieser Anspruch kann in ersten Schritten durch das Einüben und Leben von Toleranz umgesetzt werden. In weiteren Schritten soll der Glaube für Kinder erlebbar gemacht werden. Bei den Kindern soll die Erfahrung gestärkt werden, dass es sich in dieser Welt leben lässt, dass der Mut zum Leben begründet ist und dass das Leben schön ist. Mit diesem Vertrauen werden die Kinder ermutigt, Beziehungen aufzubauen und Gefühle von Dankbarkeit zu entwickeln.

Wenn dann von Gott die Rede ist, dann nicht als Belehrung, sondern im Zusammenhang mit Menschen, Räumen, Bildern, Gedichten, Symbolen Festen und Feiern.

Mathematische Bildung

Wir wollen bei allen Kindern sowie Mädchen aber auch Jungen, die vorhandene Neugier und den natürlichen Entdeckungsdrang hinsichtlich des Umgangs mit Zahlen, Mengen und geometrischen Formen für die Aneignung mathematischer Fähigkeiten nutzen.

Das Kind lernt durch alles, was es sieht, hört fühlt (bewegt), riecht und schmeckt, Zusammenhänge zu erkennen und nachzuvollziehen. In der kognitiven Erziehung spielt neben der Wahrnehmungsförderung auch das logische Erkennen (Seriation, Zahlenbegriffsbildung, Raum- und Zeitbegriffe) eine entscheidende Rolle.

  • Das Kind lernt festzustellen, dass eine Menge „mehr“ wird, wenn man Elemente hinzufügt – dagegen „weniger“, wenn Elemente weg-genommen werden. Es lernt Mengen zu zerlegen und Reihen fortzusetzen mit Hilfe von realen Gegenständen aus seiner eigenen Lebenswelt.
  • Das Kind baut den Zahlenbegriff auf, u. a. mit Hilfe des Projektes „Komm mit ins Zahlenland“. Es lernt mit allen Sinnen die einzelnen Zahlen kennen (Zahlenhaus), lernt vorwärts und rückwärts zählen (Zahlenweg), lernt zahlenbezogene Fragen zu stellen (Zahlenland nach Prof. Dr. Preiß).
  • Das Kind lernt geometrische Formen (z. B. Quadrat, Dreieck, Rechteck, Kugel, Würfel, Kugel, Quader) und lernt sie zu unterscheiden. Es erfährt, dass die Gegenstände des täglichen Lebens aus verschiedenen Formen bestehen.
  • Durch Ertasten lernt das Kind, dass Gegenstände unterschiedliche Formen und Strukturen aufweisen.
  • Durch Sortieren und Zuordnen von Formen wird das Formverständnis des Kindes entwickelt.
  • Das Kind erfährt von Raum-Lage-Beziehungen (Begriffe wie neben, unten, oben, hinter, vor, zwischen, der erste, der letzte usw.)
  • Ausdauer, Konzentration und logisches Denken werden geschult.
Musikalische Bildung und Erziehung

Ziel der musikalischen-rhythmischen Erziehung ist es, dem Kind den spielenden Umgang mit der Sprache und ihren musikalischen Elementen zu ermöglichen und seinen Sinn für Klangqualität, Rhythmus und Melodie zu entwickeln, sein Konzentrations- und Reaktionsvermögen im Hören und Reagieren auf Geräusche, Klänge und Rhythmen zu fördern und seelisch-geistige Kräfte im richtigen Verhältnis von Spannung und Entspannung freizusetzen.

  • Der Kontakt des Kindes zur Musik wird hergestellt
  • Das Kind wird sensibilisiert, wie faszinierend das Sinnesorgan „Ohr“ ist. Es lernt hinzuhören, differenziert wahrzunehmen und zu orten (Richtungshören).
  • Das Kind macht selbst Musik, zuerst durch das Entdecken der eigenen Sprech- und Singstimme, dann spielend durch Klänge und Töne, danach durch verschiedene Musikinstrumente und beim Musizieren in der Gruppe (Gemeinsamer Rhythmus, etwas Neues kreieren, improvisieren).
  • Das Kind lernt Musik, Gesang und Tanz als Ausdrucksmöglichkeit kennen und nutzen
  • Das Kind erfährt von Musikrichtungen, wie z.B. Volkslied, Tanzmusik, Klassiker etc…
  • Das Kind lernt Musik und Sprache und Musik und Rhythmus zu verbinden und kann Musikrhythmen auch in Tanz und Bewegung umsetzen.
Umweltbildung und -erziehung

Umweltbildung- und Erziehung berührt viele Lebensbereiche des Kindes, von der Naturbegegnung über Gesundheit und Werthaltungen bis hin zum freizeit- und Konsumverhalten. Dem Kind sollen elementare Einsichten in Sinn- und Sachzusammenhänge vermittelt werden. Das Verständnis von Lebenszusammenhängen soll vertieft werden in dem Sinn, was ich als Mensch der Umwelt zumute, wirkt auf mich zurück.

Dem Kind sollen nach vorne weisende Szenarien aufgezeigt werden, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Umwelt, Wirtschaft und Sozialem auseinandersetzen (z.B. Aufzeigen des Weges des Trinkwassers, dabei den Wert des sauberen Wassers erkennen, sowie Möglichkeiten des sparsamen Wasserverbrauchs erkunden, Wert sauberer Luft usw.).

  • Das Kind soll eine Beziehung zu Pflanzen und Tieren entwickeln können und sich selbst als Teil einer Umwelt, die für alle da ist, verstehen.
  • Das Kind lernt, häusliche Lebensgewohnheiten einzuüben.
  • Das Kind soll Werthaltungen sich selbst und anderen gegenüber entwickeln können (Fürsorglichkeit, Mitempfindungsfähigkeit, Achtsamkeit, Verantwortungsfähigkeit).
  • Das Kind lernt öffentliche Einrichtungen der Arbeitswelt, die Welt der Technik und des Verkehrs kennen und weiß sich dann richtig zu verhalten.
  • Wir wollen den Kindern vermitteln, dass es sich lohnt und Spaß machen kann, sich für eine gesunde Umwelt einzusetzen (schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und Materialien, Achtsamkeit für Lebensmittel und andere Konsumgüter.
  • Das Kind lernt, Verantwortung für sich selbst und Mitverantwortung für Andere und Anderes zu übernehmen.
  • Das Kind lernt Menschen und Verhältnisse anderer Länder und früheren Zeiten kennen.
  • Das Kind wird mit Kulturgut und Brauchtum aus der Umgebung vertraut gemacht.
  • Wir wollen versuchen, den Kindern ein Gefühl für natürliche Rhythmen (Tag und Nacht, Winter und Sommer) und für den Zeitbegriff (Tagesstruktur, Wochenverlauf) zu vermitteln.
  • Das Kind erfährt etwas über die Verwendungs- und Funktionsweisen von Informations- und Kommunikationsgeräten (Fernseher, Computer etc.).
  • Beim Kind wird die Kompetenz angebahnt, Gefährdungen des Mediengebrauchs zu erfassen, Wert- und Qualitätsbewusstsein zu entwickeln.
Gesundheitliche Bildung und Erziehung

Ziel ist es, für die körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes zu sorgen.

  • Wir ermöglichen dem Kind, seine Alltagsabläufe bewegungsorientiert zu gestalten. Körperliche und kognitive Tätigkeiten sollen einander abwechseln, ebenso #Aufenthalte im Freien und in Räumen.
  • Dem Kind wird geholfen, zur Gesunderhaltung seines Körpers beizutragen (regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Vermittlung von Grundkenntnissen über seinen eigenen Körper und Hygiene (z.B. Zahnpflege, Händewaschen).
  • Das Kind lernt den eigenen Körper und die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen kennen (geschlechtsbewusste Erziehung – Mädchen und Jungen sind gleichwertig, Jungen und Mädchen sind gleichberechtigt).
  • Das Wohlbefinden des Kindes wird gestärkt, es erfährt angemessene Zärtlichkeit und Zuwendung, wird bei Angst, Ärger, Frustration aufgefangen, lernt wahrzunehmen, wo seine Stärken und Schwächen liegen.
  • Das Kind lernt mit altersgemäßen Gefahren (Schere, brennende Kerze) umzugehen. Es llernt, wie es sich im Straßenverkehr zu verhalten hat und wie es sich bei eventuellen Unfällen verhalten muss.
Naturwissenschaftliche und technische Bildung

Kinder haben ein natürliches Interesse am Experimentieren und Beobachten. Naturwissenschaftliche und technische Experimente leisten einen wesentlichen Beitrag den persönlichen Bezug der Kinder zu ihrer Umwelt zu festigen und zu erhöhen. Wichtig ist, dass das Kind die Versuche mit allen Sinnen durchgeführt und vor allem selbst getätigt wird.

Chemie und Physik:

  • Das Kind lernt die Eigenschaften von verschiedenen Stoffen (fest, flüssig, gasförmig) kennen auch Stoffe zu mischen.
  • Über Versuchsanordnungen macht das Kind erste Erfahrungen mit physikalischen Gesetzmäßigkeiten (z.B. Schwerkraft).
  • Das Kind kann einfache Größen-, Längen-, Gewichts-, Temperatur- und Zeitmessungen durchführen

Biologie:

  • Durch Sammeln, sortieren und ordnen sowie das Benennen und Beschreiben, soll das Kind die verschiedenen Naturmaterialien im Detail kennen lernen.
  • Das Kind soll einzelne Naturvorgänge bewusst erleben.
  • Durch das Beobachten, Vergleichen und Beschreiben soll es mit den kurz- und längerfristigen Veränderungen in der Natur vertraut gemacht werden (z.B. Jahreszeiten).

Technik:
Das Kind erhält Gelegenheiten, verschiedene technische Anwendungen, in denen naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten zum Ausdruck kommen, systematisch zu erkunden (z.B. Hebel, Waage, Magnet, schiefe Ebene, Rad).

Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung

Ausgangspunkt der ästhetischen Bildung sind die fünf Sinne:

Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Tasten

Dem Kind wird ein spielerischer Umgang mit Materialien und Objekten ermöglicht.

Kinder besitzen in den meisten Fällen eine natürliche Kreativität. Sie haben Spaß an Experimenten und Ausprobieren. Während sie in einem kreativen Prozess vertieft sind, merken sie nicht wie schnell die Zeit vergeht. Es lernt die Beschaffenheit der diversen Arbeitsmaterialien und die Möglichkeiten, die der Umgang mit ihnen bietet, kennen. Die Erziehung im Kindergarten gibt dem Kind die Möglichkeit, sowohl in Eigenaktivität als auch mit Anleitung verschiedene Materialien zu erforschen (schneiden, kleben, malen, reißen, knüllen, drucken, zeichnen, kneten, matschen und formen. Beispiele für Arbeitsmaterialien sind: diverse Papiersorten, Sand, Ton, Pappmache, Naturmaterialien, Klebstoffe, Kleister, Scheren, Stifte, Wasserfarben, Fingerfarben, Kreide, Pinsel, Schwamm und Knetmasse.

Mit Kreativität wird nicht das Nacharbeiten von Vorlagen verstanden, sondern das aktive Eingreifen und Erarbeiten des Kindes. Anweisungen und vorgefertigte Schablonen bremsen die Kinder in ihrer Kreativität. Indem wir eine völlig unbefangene Kunst der Kinder ermöglichen, wird der Kern für seine spätere Ausdruckskraft gelegt, viel mehr noch erwerben die Kinder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Kinder, die die Möglichkeit bekommen, Neues zu erforschen und so Erfahrungen zu sammeln, sind auf dem besten Weg, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten.

Je mehr wir das schöpferische, bildnerische Gestalten fördern, desto mehr schaffen wir eine solide Basis für eine möglichst breit angelegte Entwicklung des Selbstbewusstseins. Die Kinderlernen unter Anderem:

  • Angstfrei mit den verschiedenen Materialien umzugehen
  • Einen Blick für Schönes entwickeln (Ästhetik)
  • Es hat Freude am Entstehen und „Schaffen“
  • Die soziale, emotionale und kognitive Kompetenz des Kindes wird zugleich gefördert, in dem gemeinsame gestalterische Aktionen in Kleingruppen durchgeführt werden, z.B. Collagen.
  • Das Kind wird an „Kunst“ herangeführt (Eigene Betrachtung von Gemälden)

Laut Bayerischem Bildungs- und Erziehungsplan ist der Begriff definiert als etwas „Neues entdecken“ und „Neue Wege gehen“. Dieser beinhaltet jedoch keine vorgegebene Bastelidee und keine vorgegebene Interpretation. Aus diesem Grund ist es wichtig, Kinder mit kreativen Angeboten zu unterstützen und sie frei experimentieren zu lassen.

Bewegungserziehung und -förderung

Bewegungserfahrung ist für viele Bereiche der Entwicklung des Kindes wichtig (körperliche Gesundheit, Entwicklung der Wahrnehmung, kognitive und soziale Fähigkeiten. Grobmotorik ist die Entwicklung von Bewegungsfunktionen des Kindes wie Krabbeln, laufen, springen, gehen…  Durch Bewegung lernen die Kinder viel über sich selbst. Sie gewinnen dadurch auch Selbstvertrauen, da sie wahrnehmen und lernen, was der eigene Körper schon kann und wo sie noch vorsichtig sein müssen. Sie lernen also Risiken einzuschätzen und lernen Regeln einzuhalten (gegenseitige Rücksichtnahme).

Noch ein wichtiger Punkt ist, dass die Kinder viel Spaß an der Bewegung haben und wir in unserem Garten und auch in Bewegungsecken im Kindergarten, sowie in der Turnhalle den Kindern nahebringen, ihren Bewegungsdrang gerecht zu werden.

Dadurch erproben und verfeinert sie motorische und koordinative Fähigkeiten wie z. B.:

  • Wahrnehmung der Grob/ Feinmotorik
  • Gleichgewicht
  • Rhythmus
  • Raumorientierung
  • Reaktion
  • Krafteinsatz
  • Erfahrung von körperlichen Grenzen/ Ausdauer
  • Verbesserung des Kotordinationsvermögens, Gewandtheit, Geschicklichkeit und Gleichgewicht
  • Erfahrung an und mit verschiedenen Geräten und Materialien
  • Spielregeln verstehen und einhalten
  • Erlernen von Erfolgen (Sieg) und Misserfolge (Niederlage) bei Lauf-, Fang- und Wettspielen und damit umzugehen

Für unsere Turnstunden, die einmal wöchentlich stattfinden, ist es wichtig, dass die Kinder bequeme Kleidung und feste Schuhe (Hausschuhe) dabeihaben. Die Turnstunde wird von der jeweiligen Erzieherin geplant. Hierbei werden die Wünsche und Ideen der Kinder berücksichtigt sowie die körperlichen Merkmale der Kinder. Daher hat jede Turnstunde ihren eigenen individuellen Charakter. Jede Turnstunde beginnt mit dem Aufwärmen, dies wird individuell – ggf. auch mit musikalischer Umrahmung - als Aufbau der jeweiligen Turnstunde geplant.

Die Einsatzfelder sind hierbei ganz verschieden, wie z. B. Bälle, Reifen, Sandsäckchen, Zeitung, Matten, Stäben, Seile, Tücher, Kissen. Nach der eigentlichen Turnstunde wird noch ein Spiel oder eine besondere Nachbereitung angeboten, um den Puls wieder zu regulieren und die Kinder anschließend wieder in die Gruppe zurückgeführt werden.